Guatemala Januar - März 2013

Nachdem es mir grade meinen 20-Minuten-Eintrag verrissen hat,.hier die Kurzform:

Mittwoch: Schlangen auf der Hand gehalten, im Schwimmbad gewesen. 4h Sprachschule, viel gelernt

Donnerstag: großartige, paradisiesche Macadamiafarm, 4h Unterricht

Heute: gleich tollen Markt besuchen, dann Start des 3-Tages Ausflugs nach Honduras

 

Mehr Info und hoffentlich auch Bilder bald, jedoch frühestens Montag!

Bis bald

 

 

25.1.13 15:39


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Heute waren wir auf einem der vier Berge, die Antigua umranden und haben uns das Kreuz dort angesehen, das Wahrzeichen Antiguas. Dort oben hatte es in der Sonne sicher 28 Grad, im Schatten im Haus hat es vielleicht 20 - ich weiss nie genau, was ich anziehen soll.

Für das Wochenende haben wir bereits einen Ausflug geplooant, unter anderem nach Copan in Honduras. Mit den Kosten von fast 200 Dollar kann ich mir sowas aber nicht immer leisten

 

22.1.13 19:18


Halli Hallo! Nachdem ich herausgefunden habe, dass ich nicht nur in der Sprachschule, sondern auch bei meiner Gastfamilie Wifi habe, kann ich in aller Ruhe bei hier 21 Uhr bloggen. Samstag Nacht bin ich gegen 12 heil, aber ohne Koffer in Antigua angekommen. Die Nacht war noch etwas seltsam, und.hungrig und fertig wie ich nach 16Stunden Flug war, hab ich ziemlich gefroren. Sonntag morgen hab ich mich zwar etwas verloren gefühlt, weil ich von der Familie bis dahin nur den geistig behinderten (leicht) Onkel kennengelernt hatte und es Sonntags kein Frühstück gab, aber das hat sich schnell geändert, als ich um neun für die Stadtführung vor der Sprachschule stand. Mit mir sind 5 andere Deutsche zur gleichen Zeit angekommen, 3 junge Frauen Anfang 20, ein 30-jähriger Kerl (oder wie er sagt: 29a), und eine Frau, die selbst schon Kinder hat, die aus dem Haus sind. Nach der Stadtführung haben wir den Tag zusammen verbracht - 13Stunden nonstop auf den Beinen durch eine Stadt, die durchgehend wie die Ettenheimer Innenstadt gepflastert ist, dazu ich in fremden Flipflops, die mir nicht richtig gepasst haben... (selbst hatte ich ja nur schneefeste Wanderschuhe vom Flug dabei, was bei 25 Grad auch nicht schön ist) gegen Abend habe ich vor Schmerzen beim Laufen fast geheult. Aber die Stadt war toll! Die Temperaturen sind toll, auch, wenn man bei den plötzlichen Wechseln (wenn sich eine Wolke vor die Sonne schiebt, kann es innerhalb von Minuten 5 Grad kälter werden) immer vielschichtige Kleidung anhaben oder dabei haben sollte. Wir waren essen, was sehr.. interessant war. Und haben uns den Markt angeschaut. So bunt! Unglaublich üppig. Wie ich die ganzen Taschen, die ich gerne hätte, nach Hause transportieren soll, weiss ich noch nicht. Heute morgen dann habe ich versucht, auszuschlafen, was aber nicht so leicht ist, wenn die Sonne von 6 bis 6 scheint. Nach dem Frühstück (was ich bis jetzt hier bekommen hab ist lecker, abwechslungsreich und sehr, sehr uneropäisch. Ich weiss garnicht so recht, wie ich den Geschmack beschreiven soll, so ungewohnt ist er.) Gegen 10 hab ich mich mit den anderen Leuten getroffen und, nachdem die Banken gestern geschlossen waren, erstmal Geld gewechselt. Bei der chilligen und ein bisschen unorganisierten Art ("Gehen Sie da hin" - "Was? Ich soll das machen? Kann ich nicht, gehen sie dort hin!") hat das eine gute Stunde gedauert. Trotzdem war es nicht stressiv weil, anders als in Deutschland, die Leute nicht hektisch und genervt waren. Das erklärt wohl auch, warum mein Koffer grade erst ankam, obwohl er mir gestern Mittag versprochen war. Nachdem ich heute aber schon 2 meiner 3 Handgepäcksnotvorräte (Unterwäsche, Socken, Tshirts) gewaschen habe und die in der Sonne innerhalb von 2 Stunden trocken waren (! Handausgewrinkt!), wäre ich auch ein bisschen länger ohne ausgekommen. Froh bin ich trotzdem sehr. Gewaschen habe ich das Zeug auf so einer traditionellen Waschsteinanlage - eines der vielen Dinge, die ich an dem Haus meiner Gastfamilie liebe. Es ist richtig toll! Ich habe ein riesen Zimmer für mich allein und vor mir ist ein Innenhof mit Sofas, Sesseln und vielen Pflanzen. Das Bad ist sehr simpel, aber halbwegs hygienisch und das Wasser auch annehmbar warm. Will man zum Esstisch laufen, muss man viele kleine, verwinkelte Gässchen entlang, die alle zum Haus gehören. Und auch die Küche, das Ess- und das Wohnzimmer sind eigentlich "draußen", bloß überdacht. Nur die Schlafzimmer und das Bad haben die klassischen vier Wände. Das schönste am Haus ist aber der riesige, teilweise wilde Garten. Hier ist alles grün und überall verstreut wachsen Zitronen, Ananas, Kürbisse, Aloe Vera, Papayas und Pflanzen, die ich noch nie in meinem leben gesehen hab. Die Blüten sind in den verrücktesten Farben; dunkelrot, violett, intensives Flieder, gelb. Der Sprachkurs, den ich heute hatte (4h Einzelunterricht, täglich von 2 bis 6), war sehr gut - und unglaublich anstrengend. Mir schwirrt immer noch der Kopf, so viel, was wir auf einmal gemacht haben... aber gut! Ericka, meine junge Spanischlehrerin, unterrichtet mich im Garten der Sprachschule. Ihr Englisch ist mies und das ist wunderbar, weil es so sehr schwer wird, auf eine andere Sprache auszuweichen. Für die nächsten Tage sind eigentlich immer Ausflüge geplant, so viele, dass ich garnicht so recht Zeit habe, mal durchzuatmen, aber wenn das nicht ewig so bleibt, ist das ja auch mal schön. Und jetzt gehe ich, ziemlich erledigt von dem Tag, ins Bett.
22.1.13 04:36


20.1.13 20:29


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Wo bin ich wann?

19. Januar - 02. Februar:
Sprachkurs in Antigua

03. Februar - 24. Februar:
Unterrichten in Antigua

24. Februar - 21. März:
Tierrettungsstation im Urwald von Peten

21. März - 30. März:
Rundreise Guatemala